Dr. Kurt E. Koch

Biografie

Dr. Kurt E. Koch (1913-1987) wurde in Berghausen bei Karlsruhe geboren. Mit 17 tritt Jesus Christus in sein Leben, was zu seiner Bekehrung und Lebenserneuerung führt. Das brachte ihn zum Studium der Theologie, sowie einiger Semester Medizin und Psychologie. Nach dem Krieg promovierte er zum Doktor der Theologie an der Universität Tübingen.

22 Jahre stand er im Dienst der Badischen Landeskirche, vorwiegend in der Jugendarbeit und der Evangelisation. 1949 gründete er die Bibel- und Schriftenmission mit dem Ziel der christlichen Literaturverbreitung und die Finanzierung des Druckes von Bibeln oder Bibelteilen speziell in Sprachen von Urstämmen. In dieser Zeit begann seine Tätigkeit als Autor.

Nach seiner Promotion und der Veröffentlichung seines ersten wissenschaftlichen Buches öffneten sich ihm die Tore der Universitäten, theologischen Seminare und der Kirchen auf allen Kontinenten. Der missionarische und evangelistische Reisedienst brachte ihn in über 100 Länder.

Durch Gottes Hilfe verfasste er mehr als 70 Bücher, die in etwa 90 Fremdsprachen übersetzt wurden.

Für einige Werke erhielt er internationale Buchpreise: 1966 in USA für den Titel »Between Christ and Satan«, 1984 in Antwerpen für das »Buch Seelsorge und Okkultismus«, 1985 in Luxemburg für das »Okkulte ABC«.

Die zentrale Erfahrung seines Lebens:

  • Vergebung der Schuld und Sünde durch Jesus Christus.
  • Das Erlebnis der Gotteskindschaft
  • Die Gewissheit des ewigen Lebens durch die Barmherzigkeit des Herrn.
  • Die Treue Gottes in schwerster Zeit.

Hauptthemen seiner Arbeit:

  • Aufklärung über den Okkultismus und seine Folgen
  • Seelsorgerliche Hilfe für okkult belastete Menschen
  • Berichte über geistliche Erweckungen auf Missionsgebieten verschiedener Länder.
  • Das Wirken Gottes im eigenen Leben und im Leben seiner Berichterstatter.

Zeitgenossen über den Autor:

Buchautor John Weldon aus San Diego, USA

Der Buchautor John Weldon aus San Diego, USA, verleiht seiner besonderen Wertschätzung für Kochs Dienst in einem Aufsatz Ausdruck.

Wenngleich die Christen heute informierter sind, meint Weldon, ist doch das Nichtwissen über Satan und seine Aktivitäten noch weit verbreitet. In diesem Zusammenhang sagt er:

»Gott hat für unsere Zeit so einen Mann wie Dr. Koch erweckt und ihm Autorität gegeben, um die Christenheit über die Natur und Gefahren des Okkulten zu unterrichten … Niemand von uns kann die Aktualität seiner Arbeit unterschätzen.«

In seinem Aufsatz drückt John Weldon seine Furcht aus, daß das Okkulte als gesellschaftlich annehmbare Verhaltensform im kollektiven Bewußtsein des westlichen Menschen »institutionalisiert« werden könnte.

Ob es sich dabei um Sport, Geschäft, Unterhaltung, Politik, Frauengleichberechtigung handelt, ja fast jedes Gebiet gelangt unter den Einfluß des Okkulten. Wenngleich nicht ohne Widerstand, dringt es sogar ins akademische Leben ein in verschiedenen Formen okkulter Philosophien oder Techniken . . .

Prof. Dr. Cecil Johnson, Präsident des Christian Bible College in Enfield, USA

Auch Prof. Dr. Cecil Johnson, Präsident des Christian Bible College in Enfield, USA, schätzt die Tätigkeit Kochs.

So traf sich einmal eine Gruppe von Senatoren im State House in New Hampshire, um zu diskutieren, ob das Okkulte an der staatlichen Hochschule erlaubt werden sollte. Nachdem Dr. Koch über die Gefahren des Spiritualismus und der Zauberei gesprochen und Fallgeschichten aus seiner Beratungstätigkeit vorgetragen hatte, wurden die Senatoren hellhörig und in ihren Entscheidungen beeinflußt. Dr. Johnson weist auf die Anzahl der Vorträge Kochs hin, wodurch viele gesegnet wurden.

Seine Bücher werden von vielen Hochschulen und Universitäten empfohlen. Sie werden weltweit gelesen und geschätzt.

»Amerika schätzt den wunderbaren Beitrag, den Koch durch das gedruckte Wort geleistet hat«, meint Cecil Johnson, dem Kochs großes Verlangen, Jesus Christus zu dienen, unvergeßlich blieb.

Aus dem Buch „Mit Jesus in alle Welt“

Bischof Mathews Mar Coorilos, in Indien

Bischof Mathews Mar Coorilos, in Indien der Metropolit der Syrisch-orthodoxen Kirche und 1980 zum Katholikos gewählt, schildert eindrucksvoll, wie er Koch 1969 bei der EACC (East Asia Christian Conference) Jahrestagung in Bangkok begegnete:

Sein Ernst, seine Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit berührten mich tief.« Seine Sorge für unseren Herrn Jesus Christus und für die christlichen Brüder fand Mar Coorilos wahrhaftig erstaunlich.

Koch besuchte das theologische Seminar in Madras und das berühmte Spital in Vellore. Diese Besuche boten ihm viele Möglichkeiten, Personal und Studenten kennenzulernen. Er lebte mit ihnen, sprach mit ihnen, wobei sich alle durch sein Wort erbaut fühlten, meinte der Bischof.

Er schreibt ferner: »In diesem Zusammenhang wäre es glatter Undank, nicht zu erwähnen, was Dr. Kurt Koch für mich und meine Diözese getan hat.«

Er weist auf Kochs Einsatz für die Leprakranken und auf den Kampf, den er gemeinsam mit Koch führte, um dem Wohnungselend in Kerala Herr zu werden.

»Ich würde ihn ‘Deena bandhu‘ nennen, was in unserer Landessprache ‚Verwandter der Leidenden‘ bedeutet«, so Bischof Mar Coorilos.

Aus dem Buch „Mit Jesus in alle Welt“

Pastor Sven Findeisen

Pastor Sven Findeisen, der jahrelang gläubige Theologiestudenten in Krelingen betreut hat, schrieb am 15. 2. 83 an Kurt Koch folgendes:

Lieber Kurt, als ich zur Bruderschaft in Krelingen war, wurde uns Dein Buch »Seelsorge und Okkultismus« in der neuen Fassung geschenkt. Ich war sehr dankbar dafür!

Vielleicht weißt Du, daß der Bekenntnisbewegung »Kein anderes Evangelium « eine Studienstiftung übergeben worden ist, die vor allem gläubigen Theologiestudenten helfen soll, während ihres Universitätsstudiums eine biblische Grundlagenklärung durchzuführen, damit sie in der konzentrierten Verführung durchblicken und durchkommen können.

Diese Arbeit ist von unserm Herrn nicht nur geschenkt, sondern auch schon durch viele Zeichen beglaubigt worden, so daß es zu konkreten geistlichen Hilfen kam.

Nun halte ich die Sicht, die Dir, lieber Kurt, hinsichtlich der okkulten Wirklichkeit und Seelsorge gegeben ist, aus zwei Gründen für die Studenten unverzichtbar:

Einmal deswegen, weil wir in einer neuen okkulten Welle leben, die in endzeitlicher Verführungskraft vor allem die junge Generation erfaßt und in Zukunft gewiß noch viel mehr an Bösem bewirken wird; – zum andern, weil natürlich an den Universitäten so etwas kaum zur Sprache kommt.

Das ist kein Wunder, da der dort herrschende Geist ja zum großen Teil ein raffinierter Verführungsgeist ist, finstern Ursprungs, der sich als »Aufklärung« und »einleuchtend« gibt. Er wird sich nicht selbst enttarnen. Aus diesen beiden Gründen würde ich es für wichtig halten, daß die gläubigen Studenten einen direkten, vor allem einfachen Zugang zu Deinem Buch »Seelsorge und Okkultismus« erhalten.«

Aus dem Buch „Mit Jesus in alle Welt“