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Besprechen, BeschwörenFolgende Artikel finden Sie hier:
Auszug aus dem Buch "Seelsorge und Okkultismus"Es gibt analog zu dem Ritus der Schwarzen und der Weißen Magie einen "schwarzen" und einen "weißen" Besprechungsvorgang. Zwischenruf:
Hast du die Herrschaft Gottes nicht über dir, so wird bald ein anderer über dich herrschen. Die Liebe Gottes sollte uns zu den freiesten Menschen machen. Johann Christoph Blumhardt Zauberhandlungen sind: Bestreichen, Anblasen, Bespucken, mit "Osterwasser" besprengen, mit Asche einer verbrannten Schlange, Kröte, Fledermaus oder mit Knochenkohle beräuchern und dergleichen mehr. Der Übertragungszauber hat den Sinn, die Krankheit eines Menschen auf einen Hund, eine Leiche, einen Stein usw. zu zu übertragen, zu "bannen". Beim Schutzzauber gibt es wieder "Schwarze" und "Weiße Magie". Ein schwarzer Schutzzauber ist z. B. das Tragen eines Wappen-Amuletts von Luzifer. Ein weißer Schutzzauber ist z. B. das Tragen eines Amuletts, auf dem der Psalm 29 geschrieben steht. Viele Amulette religiösen Inhaltes haben nur die Bedeutung eines magischen Schutzzaubers, ganz gleich, ob sie einen Bibelspruch oder ein Heiligenbild oder einen religiösen Weihspruch zur christlichen Verbrämung haben. Die Verwendung der drei höchsten Namen oder der religiösen Symbole ist eine verhängnisvolle Tarnung und Irreführung, der viele Christen weithin zum Opfer fallen. Schwester, sie können mir helfenEine schwerkranke Frau lag mit einer Gürtelrose und offenen Beinen im Krankenhaus. Der Zustand verschlimmerte sich derartig, daß von dem Oberarzt eine Einzelnachtwache angeordnet wurde. Man rechnete mit dem Abscheiden der Patientin. Die Nachtschwester saß neben dem Bett der Sterbenden. Die Kranke flüsterte der Schwester wiederholt zu: "Schwester, Sie können mir helfen." Die Schwester befürchtete schon, sie sollte mit der Kranken beten und ihr ein Wort Gottes sagen, doch die Kranke wünschte keinen biblischen Zuspruch. Die Schwester wäre dazu auch gar nicht in der Lage gewesen. Es war ihr in der Nähe dieser Kranken unheimlich, und sie brachte auch für sich selbst kein Wort des Gebetes zusammen. Als die Schwerkranke immer wieder den Satz wiederholte "Schwester, Sie können mir helfen", fragte sie schließlich: "Wie soll ich Ihnen denn helfen?" Die Kranke wurde daraufhin ganz lebendig und erklärte: "Ich entblöße meinen Leib, Sie legen mir die Hände auf die kranken Stellen, machen drei Kreuze darüber, nennen die Dreieinigkeit und sagen einen kurzen Spruch, den ich Ihnen vorsage." Der Nachtschwester wurde es noch unheimlicher. Da in diesem Augenblick ein Arzt durch den Korridor ging, fragte sie den Arzt, ob sie den Wunsch der Patientin erfüllen sollte. Der Arzt sprach ihr zu und erwiderte: "Das tun Sie nur Schwester. Vielleicht hilft es der Kranken. Es ist ohnehin menschlich und ärztlich gesehen nichts mehr bei ihr zu erwarten." Die Schwester trat in das Sterbezimmer zurück und wurde sofort von der Schwerkranken wieder zu dem Besprechungsvorgang gedrängt. Die Schwester machte drei Kreuze auf dem kranken Leib der Patientin, rief die drei höchsten Namen an und murmelte den vorgesprochenen Besprechungsspruch nach. Daraufhin kam die Kranke sofort zur Ruhe. Der Schwester aber bemächtigte sich eine ungeheure Angst und Unruhe. In den nächsten Tagen gab es bei allen Ärzten großes Erstaunen. Die offenen Beine gingen sofort zu, die ganzen Krankheitssymptome verschwanden und waren innerhalb von fünf Tagen völlig weg. Die Ärzte konnten sich diese überraschende Wendung nicht erklären. Der Arzt, der zum Besprechen geraten hatte, behielt diesen Vorgang für sich. Die Schwester hat seit diesem Besprechungsvorgang - es sind nun sechs Jahre - ihre Ruhe nicht wieder gefunden. Sie kann nicht mehr beten. Vor Gottes Wort und vor göttlichen Dingen hat sie einen Ekel. Sie ist oft im Kopf wie benommen, kann sich schlecht konzentrieren und ist seelisch schwer angeschlagen. Dieser Zustand führte sie zu mir in die Aussprache. Sie selbst führt ihre schweren seelischen Störungen auf jenen unheimlichen Besprechungsvorgang zurück. Ohne es zu wissen, hatte sie damals mit der Bei all diesen weißmagischen Beispielen spielen christliche Symbole und die Zahl drei eine Rolle. Es wird besprochen in den drei höchsten Namen, unter Anwendung von drei Vaterunsern oder drei Bibelworten. Es werden drei Kreuzeszeichen benützt oder drei geweihte Kerzen. Die weiße Magie ist die raffinierte Verdrehung des biblischen Glaubensgebetes unter Handauflegung. Darum fallen auch viele auf diese religiöse Zauberei herein. Besprechen - ein frommes Beschwören?Zunächst folgt der Brief eines Schweizers, der mediale Heilkunst betreibt. Ich bin diesem Mann dankbar, daß er mich in "seine Werkstatt" hineinschauen ließ. Normalerweise verbergen die Besprecher ihre Praxis und schweigen über ihren Spruch. Der Länge wegen kann ich nur auszugsweise berichten: "Sehr geehrter Herr Dr. Koch, besten Dank für Ihre freundlichen Zeilen, denen ich entnehme, daß wir möglicherweise etwas aneinander vorbeireden. Unter Mir scheint, Sie halten etwas für ,Besprechen", was nicht Besprechen ist. Diese Kunst ist nicht einfach aus dem
Ich schreibe nun, im Vertrauen auf die verborgenen, göttlichen Eigenschaften des Wortes, mit Honig, dem etwas Weihrauch, Myrrhe, Galbanum und Mastix beigemengt sind, folgendes in einen großen Teller: Siehe nun, daß ich, das Wort allein es bin... Am liebsten hätte ich den ganzen Brief gedruckt. Unter den mir begegneten Besprechern ist T. E. der offenste und in der Anwendung seines Heilmittels ästhetisch. Das hebräische Wort lachasch heißt sowohl beschwören wie besprechen. Auch das Substantiv ob (pl. oboth) hat die Doppelbedeutung = Besprecher, Beschwörergeist. Der zweite Irrtum von T. E. ist die Absolutsetzung des "Wortes". Christus als das "Wort" ist absolut, aber darüber kann der Mensch nicht verfügen. Hier wird das Wort als Formel gebraucht. Das Wort wirkt ex opere operato, durch den bloßen Vollzug oder das bloße Zitat. Das ist das große Merkmal der Die religiöse Verbrämung ist die beste Verkleidung beim satanischen Fasching. 2. Kor. 11, 14: Der Bei den Spruchheilungen werden manchmal die abscheulichsten Dinge mitbenützt wie Urin, Kot, Haare, auch Haare vom mons pubis, Blut, auch sanguis menstruus und sperma hominis. Ich gebe ein solches Beispiel, das mir ein gläubiger Bruder und seine ebenso gläubige Frau aus ihrer Familie mitgeteilt haben. Ohne Angabe der Anschrift darf es veröffentlicht werden. Es handelt sich um einen Brief, der im exakten Wortlaut wiedergegeben wird. "Lieber Bruder Koch, mit etwa drei Jahren konnte unser Vater, der im Juni 1881 geboren wurde, noch nicht gehen, da er an einem Wasserbauch litt. Auf Anraten einer alten Kräuterfrau wurde er durch folgendes Mittel geheilt: Es wurde von seinen Haaren, von den Fuß- und Fingernägeln, vom Urin und Kot ein Brei gemacht, der in den Stamm eines angebohrten, schon gewachsenen Birkenbaumes gestrichen wurde. Dabei wurde ein Spruch gesagt, der mit den drei höchsten Namen endete. Bis zum vollständigen Absterben des Baumes sollte der Knabe von seinem Leiden geheilt sein, was auch eintraf. Als ältester Junge einer sehr großen Familie war er sein Lebtag ein Tunichtgut. Er hat zwei Frauen unter den Boden gebracht mit seiner Trunkenheit. Von der ersten Ehe starben beide Kinder im schulpflichtigen Alter. Der Knabe, der ertrank, brachte dem Vater noch Untersuchungshaft ein, von welcher er wegen Mangels an Beweisen wieder freigelassen wurde, wegen Versicherungsbetrug. Dieser Briefstil einfacher Menschen wurde um der Originalität willen nicht geändert. Man ist entsetzt, daß dieser scheußliche Brei mit den drei höchsten Namen in Verbindung gebracht wird. Der begleitende Spruch ist wie immer aus Vorsicht weggelassen worden. Beide Beispiele sind aus der Schweiz. Beide, sowohl das ästhetisch anständige als auch die scheußliche Form des Besprechens, gehören in das Gebiet der Das Besprechen nach den Regeln der Eine 28jährige Frau kam in die seelsorgerliche Aussprache. Sie leidet seit fünf Jahren unter Ekzemen mit dauernden Schmerzen. Die Hautspezialisten erkannten die Ursache nicht. Ich fragte nach okkulter Betätigung der Familie. Meine Frage wurde bejaht. Der Großvater heilte Menschen und Vieh in den drei höchsten Namen. Auch die Großmutter war Besprecherin. Zwei Schwestern führen ein ausschweifendes Leben. Die Berichterstatterin hat die Fähigkeit des Einmal erschien ihr im Traum der Schwager, der in Algier war, und erklärte: "Morgen komme ich heim." Tatsächlich reiste er am nächsten Tag an. Einmal träumte sie nachts, schwarze Hände würden auf sie zukommen, und schwarze Ratten würden ihr an den Beinen fressen. Am nächsten Tag kam ihre Schwester und fing aus nichtigen Gründen einen furchtbaren Streit mit ihr an, und an ihren Beinen stellten sich offene Ekzeme ein, die durch keinen Arzt geheilt werden konnten. Die Berichterstatterin ließ sich willig zu Christus führen. Sie legte eine Ein Mann ließ sich von einem Pfarrer Braunschmidt berichtete mir, in seiner Gemeinde wäre das Besprechen so verbreitet, daß er nur zehn Häuser gefunden hätte, in denen es nicht geübt wird. Entsprechend hoch wäre dann die Eine Geschichte, die ich oft in meinen Vorträgen benützte, ist die Heilung eines Jungen, der eine Poliomyelitis epidemica (spinale Kinderlähmung) hatte. Der Vater des Jungen, ein großer Hofbauer, rief den Arzt zu spät. Der Mediziner erklärte: "Sie hätten mich früher rufen sollen. Ich kann nichts mehr machen." Ein Nachbar des Hofbauern riet dem Vater: "Geh zum Hugentobler, der kann mehr als die Ärzte!" Der Bauer, der unbedingt einen gesunden Hoferben haben wollte, folgte dem Rat. Er fuhr den völlig gelähmten Sohn zum Besprecher Hugentobler. Der Besprecher murmelte etwas zwischen den Zähnen, gab dem Vater eine Arnica-Tinktur und wies ihn an, den gelähmten Sohn dreimal vor Sonnenaufgang zu bringen. So geschah es. Die Lähmung verschwand. Eine vom medizinischen Standpunkt aus gesehen nicht zu glaubende Das heißt, der Kranke wird auf bestimmte Zeit geheilt, bis ihn der Teufel nach vereinbarter Zeit holt. Je nach dem Schwierigkeitsgrad der Krankheit wird die Frist bemessen. Weiße und Schwarze Magie zahlen sich nicht aus. Das Geschäft macht nur einer, der diese okkulten Kräfte zu vergeben hat. Noch einige Beispiele von Hugentobler. Eine schwerkranke Frau wurde von zwei Fachärzten aufgegeben. Die Angehörigen wurden verständigt, daß die Mutter sterben müßte. Der Mann rief daraufhin Hugentobler an. Sofort nahm die Krankheit eine Wendung. Die Frau wurde wieder gesund. Später machte sie dann allerdings drei Bei einem 14jährigen Jungen entwickelte sich ein Kropf, der rasch wuchs. Der Facharzt riet zu einer sofortigen Operation. Die Eltern entschlossen sich nicht dazu, sondern ließen den Jungen magisch besprechen. Der Kropf verschwand sofort. Von dieser Zeit an litt der Junge aber unter furchtbaren seelischen Qualen. Im 48. Lebensjahr kam er zu mir zur seelsorgerlichen Aussprache und bekannte, er hätte 34 Jahre lang entsetzlich gelitten. Er wollte zu Christus kommen, konnte aber nicht glauben. Sein Bruder, der auch gegen eine Krankheit magisch besprochen worden war, hatte sich erhängt. Dieses Thema in den Büchern von Dr. Koch nachschlagenIm Buch "Okkultes ABC" das Kapitel "Besprechen" nachschlagen. |
BuchvorstellungInteressante und evangelistische Begebenheiten aus dem Leben bekannter Reichgottesarbeiter. 254 Seiten, 3.60 € Es ist bei der Erstbesteigung hoher Berge üblich, daß der erfolgreiche Kletterer die Fahne seines Heimatlandes hißt. Diese Fahne bedeutet, daß hier unter größten Opfern und unerhörtem Einsatz ein Sieg errungen wurde. Menschen berichten...Als ich meinem letzten Meister, Gerhard Taschner, von meinen Depressionen erzählte, gebot er mir, eine Zeitlang keine Musikstücke von Robert Schumann zu spielen, der ja ein hochgradiger Spiritist war und seine Kompositionen durch den direkten Verkehr mit sechs Geistern empfing... Aus dem Buch " ErweckungMit all unseren Kräften hatten wir gebetet: "O, Gott es steht nicht unser Name auf dem Spiel. Die Leute werden nicht sagen, wir hätten versagt, sondern sie werden sagen: Es ist ihr Jesus, der versagt hat." Aber der Himmel war verschlossen. Keine Antwort auf unsere Gebete... (Erlo Stegen in dem Buch " Zitat Dr. Koch"Ich fand in der Seelsorge noch keinen, der bei einer okkulten Belastung ohne die Hilfe der Beichte frei geworden wäre." |