Ist die Zeit der Äußeren Mission vorbei?

Von Mission reden nicht nur die Christen, sondern auch die Nicht-Christen.

* Zufallsbild *Wir leben in einer Zeit, wo der christliche Missionswille stark nachläßt. Ganze Missionsfelder sind von der Müdigkeit der alten Missionsgesellschaften gezeichnet. Es werden sogar Stimmen laut, die da sagen, die Zeit der Äußeren Mission sei vorbei.


In dieser Phase der Ermüdung fällt es um so mehr ins Gewicht, daß die nichtchristlichen Religionen mit neuer Aktivität werben und vorstoßen. Diese Neubesinnung und Neubelebung ist oft von einem Haß gegen die Christen begleitet. Das ist in den ostasiatischen Religionen ein völlig neuer Zug, weil der undefinedBuddhismus, der Hinduismus und teilweise auch der Schintoismus bisher tolerant waren. Diese Zeit der Duldsamkeit geht anscheinend zu Ende.

Zwischenruf:
Der Teufel und seine Handlanger sind zwar eine furchtbare Wirklichkeit, aber sie sind durch Christus am Kreuz überwunden und entmächtigt. Wer zu Jesus kommt, steht auf Siegesboden. Christus ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum fürchten wir uns nicht.
Dr. Kurt E. Koch

In Japan trat nach dem Zweiten Weltkrieg eine Sekte auf, die sich als Reformbewegung des Nichiren-Buddhismus versteht. Sie nennt sich Soka-Gakkai. Gründer war Tsunesaburo Makiguchi (1871-1944). Um 1950 gab es einige zehntausend Anhänger, heute sind es einige Millionen. * Zufallsbild *Diese Sekte versucht, ihre Führer in die Staatsstellen zu bringen, um Einfluß auf die Politik zu gewinnen. Ein wesentliches Merkmal der Soka-Gakkai ist ihre christentumsfeindliche Haltung. Zu ihren Zielen zählt die Ausweisung aller christlichen Missionare aus Japan. Japan den Japanern! Weg mit der Bevormundung durch die Weißen!
Eine andere Sekte Ostasiens sind die Amadiya-Moslems. Als ihr Führer Amad 1908 starb, hatte er eine halbe Million Anhänger. Heute sind es gegen zweihundert Millionen. Diese Sekte bildet Missionare aus, die in alle Welt hinausziehen. Sie wollen die an das Christentum verlorenen Gebiete wiedergewinnen. Interessant ist, daß sie in ihrer Polemik gegen das Christentum die Waffen benutzen, die modernistische Theologie geschmiedet hat. Sie sagen: »Das beste Argument, das die Christen bisher gegen uns hatten, die Gottessohnschaft des Jesus von Nazareth, hat sich als Irrtum herausgestellt; die Christen haben uns nichts mehr voraus, ihr Jesus ist auch nur ein Religionsstifter wie unser Mohammed.« Der Eifer dieser Amadiya-Moslems ist für uns Christen beschämend.
Sie bauen in der westlichen Welt ihre Moscheen, die zu Missionszentren werden.

* Zufallsbild *Neben diesen beiden ausgeprägten Sekten Ostasiens ist aber auch ein allgemeines Neuerwachen des Buddhismus zu beobachten. Ein erstaunlicher Missionswille bemächtigte sich dieser bisher trägen, konservativen Gläubigen. In Rangun in Birma und in Colombo auf Sri Lanka wurden buddhistische Missionszentren geschaffen, die ihre Seminaristen als Boten in alle Welt senden sollen. Es geht ein Siegeswille durch die buddhistischen Reihen. Einer ihrer bekanntesten Führer - Unu mit Namen - sagte: »Der letzte Krieg dieser Erde wird ein Religionskrieg sein. Und es ist keine Frage, wer ihn gewinnen wird. Das wird uns vorbehalten bleiben.«
Es ist Tragik und Schuld zugleich, daß das Christentum einen abgewirtschafteten Eindruck macht, während die nichtchristlichen Weltreligionen Welteroberungspläne entfalten und verfolgen.

Buchvorstellung

Dieses Buch zeigt Hand einer ganzen Reihe von schlagenden Tatsachen: völlig anders ist das Bild der Wirklichkeit, wenn wir sie von innen betrachten und in ihre Tiefen sehen.

96 Seiten, 2,60 €

Leseprobe:

Es zeigt sich, daß an allen Komplikationen auch in der gegenwärtigen Zeit, beim Absturz mit dem Flugzeug, bei den Kämpfen um Stalingrad, auf dem Fußballplatz usw., dieser verborgene Herr als Lenker des Geschehens mit seiner unsichtbaren Hand bei allem entscheidend mitwirkt. Daß Jesus auch heute noch zuletzt der Sieger ist, das zeigt sich am deutlichsten dort, wo heute der Kampf zwischen seiner Gemeinde und der satanischen Gegenmacht am heißesten ist

Menschen berichten...

Als ich meinem letzten Meister, Gerhard Taschner, von meinen Depressionen erzählte, gebot er mir, eine Zeitlang keine Musikstücke von Robert Schumann zu spielen, der ja ein hochgradiger Spiritist war und seine Kompositionen durch den direkten Verkehr mit sechs Geistern empfing...

Aus dem Buch "undefinedMusik unter der Lupe"

Erweckung

Mit all unseren Kräften hatten wir gebetet: "O, Gott es steht nicht unser Name auf dem Spiel. Die Leute werden nicht sagen, wir hätten versagt, sondern sie werden sagen: Es ist ihr Jesus, der versagt hat." Aber der Himmel war verschlossen. Keine Antwort auf unsere Gebete... (Erlo Stegen in dem Buch "undefinedErweckung unter den Zulus")

Zitat Dr. Koch

"Das Kreuz von Golgatha ist das große Mahnmal des Sieges und der Befreiung von allen Finsternismächten. Wer zum Kreuz kommt, hat teil an diesem Sieg Jesu Christi."